Intensivtransport von Deutschland nach Belgien
Ein Intensivtransport beginnt erst nach einer ärztlichen Abstimmung von Arzt zu Arzt und der Bestätigung eines Bettes.
Ausgangssituation vor Ort
Beatmung, Kreislauf, Sedierung, Zugänge und aktuelle Trends werden besprochen.
Transportentscheidung
Beatmungsgerät, Monitor, Pumpen, Sauerstoff und Stromreserve decken alle Übergaben ab.
Route und Begleitung
Die Entfernung bestimmt anhand des Gesamtrisikos, ob ein spezialisierter Rettungswagen oder ein medizinisches Flugzeug eingesetzt wird.
Ankunft und Übergabe
Vitalparameter und Ereignisse während des Transports werden an das belgische Intensivstationsteam übermittelt.
Zusätzlicher wichtiger Punkt
Bei jeder Verlegung bleibt ein Teammitglied für Atemwege und Zugänge verantwortlich.
Dokumente
Ausweis, medizinische Zusammenfassung, aktuelle Medikation und genaue Adressen verbleiben beim Behandlungsteam. Verändert sich der Zustand, wird die Route erneut beurteilt.
Kurze Grenzroute ist nicht immer eine einfache Intensivroute
Auch aus Westdeutschland müssen Pumpen, Beatmungsgerät und Zugänge mehrmals sicher umgelagert werden. Die aufnehmende Intensivstation bestätigt vor der Abfahrt das Bett, den Isolationsbedarf und die Ausrüstung. Bei einer längeren Route aus Berlin oder Bayern werden zusätzliche Sauerstoff- und Stromreserven berechnet, und der ärztliche Kontakt von Arzt zu Arzt bleibt verfügbar.