Rückführung aus Madeira
Madeira liegt im Atlantischen Ozean und erfordert zunächst einen Flug oder eine Seeverbindung von der Insel.
Lokale Ausgangssituation
Funchal und andere Orte auf der Insel verfügen über bergige Straßen und unterschiedliche Anfahrtszeiten zum Flughafen.
Transportentscheidung
Ein stabiler Patient kann möglicherweise begleitet fliegen; PRM-Unterstützung ersetzt keine klinische Begleitung.
Route und Begleitung
Bei einem medizinischen Flug werden der lokale Krankenwagen, das Flugzeug und der anschließende europäische Weitertransport direkt miteinander verbunden.
Ankunft und Übergabe
Nach der Landung fährt der geeignete Transport bis zur belgischen Versorgungsadresse weiter.
Zusätzlicher Aspekt
Medikamente, Sauerstoff und Batterien enthalten Reserven für eine lange Inseltransportkette und Verzögerungen.
Benötigte Informationen
Ausweisdokument, medizinische Zusammenfassung, aktuelle Medikation und genaue Adressen verbleiben beim Betreuungsteam. Verändert sich der Zustand, wird die Route erneut beurteilt.
Bergstraßen und Inseltransport
Ein Patient außerhalb von Funchal kann zunächst einen kurvenreichen oder steilen Straßentransport benötigen. Das Team kontrolliert vor der Abfahrt zum Flughafen Schmerzen, Übelkeit, Fixierung und Sauerstoffversorgung. Wetter und operative Flugmöglichkeiten werden kurz vor der Reise erneut geprüft. Bei einer Verschiebung bleibt klar, wo sich der Patient sicher aufhält und wer die Medikamentenversorgung übernimmt. Gepäck und Hotelabwicklung werden nicht an die medizinische Abholzeit gekoppelt.
Von der Atlantikinsel zum belgischen Bett
Nach dem Inselflug kann ein Umstieg oder eine weitere Krankenwagenphase folgen. Für jeden Wechsel ist eine verantwortliche Person benannt. Vorräte und Batterien reichen weiter, bis das nächste System nachweislich funktioniert; die Reise ist nicht mit der ersten Landung auf dem europäischen Festland abgeschlossen.