Lokale PlanungWarum sich die Repatriierung je nach portugiesischer Region unterscheidet
Portugal verfügt über ein langgestrecktes Festland und Inselgebiete. Ein Patient in Porto hat eine andere Route als jemand in Lissabon, der Algarve oder auf Madeira. Deshalb werden Krankenhaus, Postleitzahl, Mobilität und belgischer Zielort zunächst genau bestätigt.
Nordportugal und Porto
Ab Porto kann ein Linienflug oder ein sehr langer Ambulanztransport auf dem Landweg geprüft werden. Die Krankenhausroute zum Flughafen Francisco Sá Carneiro, der Stadtverkehr und die Zeit im Terminal müssen berücksichtigt werden. Eine kurze lokale Fahrt bedeutet nicht, dass der Patient die gesamte Transportkette in der Kabine ohne medizinische Begleitung bewältigen kann.
Lissabon und Zentralportugal
Lissabon bietet internationale Verbindungen, doch eine innerstädtische Krankenhausübernahme erfordert zeitlichen Spielraum. Formulare der Fluggesellschaft, Sauerstoff, Rollstuhl und Ausrüstung werden vorab gemeldet. Die Flughafenassistenz unterstützt die Mobilität und ersetzt keine Pflegekraft oder keinen Arzt, wenn eine klinische Beobachtung weiterhin erforderlich ist.
Algarve und Faro
Faro, Albufeira, Portimão, Lagos und die östliche Algarve haben unterschiedliche Anfahrtszeiten. Im Sommer beeinflussen Hitze und touristischer Verkehr das Abholzeitfenster. Eine direkte Ambulanz nach Belgien vermeidet das Boarding, erfordert jedoch einen umfassenden Versorgungs- und Besatzungsplan.
Madeira als Inselfall
Madeira erfordert zunächst eine Flug- oder Seeverbindung. Bergige Inselstraßen, der lokale Ambulanztransport und die Übergabe am Flughafen werden an den Zustand des Patienten angepasst. Medikamente, Sauerstoff und Batterien müssen alle Phasen einschließlich Verzögerungen abdecken. Vor der Abreise steht die belgische Anschlussversorgung fest, und der Entlassungsbericht reist mit.